Schutz des Waldes hat Priorität

CDU-Fraktion gegen Ideologisierung

 

Die CDU-Fraktion im Stadtrat Otterberg hat im Anschluss an die jüngste Stadtratssitzung ihre Position zu der möglichen Errichtung von Windkraftanlagen im Bereich Otterbergs neu bewertet. Im Rahmen der Stadtratssitzung wurden in sehr sachlicher Weise Fragen zur Wirtschaftlichkeit im Speziellen und im Hinblick auf die Energiewende im Allgemeinen, aber auch zu Aspekten des Umwelt- und Landschaftsschutzes, sowie zur Belastung für Mensch und Natur, diskutiert. Dabei ist für die Vertreter der CDU deutlich geworden, dass die Errichtung von sechs neuen Anlagen, wie sie von der Firma Gaia im Otterberger Wald für möglich gehalten wird, keine Option sein kann. „Bei Abwägung aller Argumente steht für die CDU fest: unsere Priorität liegt auf dem Schutz des Otterberger Waldes als Naherholungsgebiet“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Norbert Herhammer. „Der Wald ist prägend für unsere Heimat und somit Teil unserer Identität, nicht nur während des Frühlingsfestes, das für Otterberg einen hohen Stellenwert besitzt“, ergänzte der stellv. Fraktionsvorsitzende Christoph Cziborr. Ratsmitglied Rupert Schönmehl stellte fest, dass auch die Aussicht auf einen möglichen finanziellen Gewinn den Eingriff in die Natur nicht rechfertige: „Wir würden Wald gegen Windkraft tauschen“. Die Frage nach der Entsorgung zurückgebauter Anlagen konnte letztlich nur unbefriedigend beantwortet werden und der Schaden für die Tierwelt ist noch nicht absehbar. Dr. Herhammer: „Wir wenden uns gegen die Ideologisierung dieses Themas und halten eine Entscheidung für weitere Windkraftanlagen innerhalb der Gemarkung Otterberg für nicht vertretbar.“

Am 26.2., 18 Uhr findet in der Alten Apotheke der politische Aschermittwoch der CDU Otterberg zum Thema „Folgen des Klimawandel im Pfälzer Wald“ statt, Gast ist Dr. Ulrich Mattes von der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt. Die CDU-Vorsitzende Jana Naundorf Assuncao lädt im Namen des gesamten CDU-Ortsverbandes alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein.

 

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